Welpen 101 – Die Grundlagen

Welpen sind ohne Zweifel einige der entzückendsten Dinge auf diesem Planeten. Einen neuen Welpen zu erziehen, ist jedoch kein Spaziergang im Park. Hier findest du eine Anleitung, wie du dich um das neue Familienmitglied kümmerst.

Wenn die Zeit gekommen ist, deinen neuen Welpen zum ersten Mal nach Hause zu bringen, kannst du auf drei Dinge zählen: ungezügelte Freude, die Unfälle deines Welpen aufzuputzen und eine massive Lebensstilveränderung. Wie du bald erfahren wirst, braucht ein wachsender Welpe viel mehr als nur einen Futternapf, Spielzeug und ein Körbchen, um zu gedeihen. Und obwohl es anfänglich eine Menge Arbeit ist, ist es die Mühe wert. In diesen ersten Wochen ist es wichtig, gute und gesunde Gewohnheiten zu etablieren, denn sie werden den Grundstein für viele glückliche gemeinsame Jahre legen.

1. Finde einen guten Tierarzt

Der erste Ort, an den du und dein neuer Welpe zusammen gehen solltet? Du hast es erraten, direkt zum Tierarzt für eine Untersuchung. Dieser Besuch hilft nicht nur sicherzustellen, dass dein Welpe gesund und frei von ernsten Gesundheitsproblemen, Geburtsfehlern, usw. ist, sondern er wird dir helfen, die ersten Schritte zu einer guten vorbeugenden Gesundheitsroutine zu machen. Wenn du noch keinen Tierarzt hast, frage deine Freunde nach Empfehlungen. Wenn du deinen Welpen aus einem Tierheim hast, frage dort nach Tierärzten, auf die sie schwören würden. Lokale Hundepfleger sind auch eine gute Quelle für Ideen.

2. Mache das Beste aus deinem ersten Tierarztbesuch

Frage deinen Tierarzt, welche Welpenfutter er oder sie empfiehlt, wie oft du füttern solltest und welche Portionsgröße du deinem Welpen geben solltest.

  1. Frage deinen Tierarzt, welche Welpenfutter er oder sie empfiehlt, wie oft du füttern solltest und welche Portionsgröße du deinem Welpen geben solltest.
  2. Diskutiere sichere Optionen für die Kontrolle von Parasiten, sowohl extern ​als auch intern.
  3. Bringe in Erfahrung, welche Krankheitszeichen du in den ersten Monaten​ deines Welpen beobachten solltest.
  4. Frage nach, wann du deinen Hund kastrieren lassen solltest

3. Kaufe Qualitätsnahrung

Der Körper deines Welpen wächst auf kritische Weise. Deshalb musst du ein Futter auswählen, das speziell für Welpen entwickelt wurde, im Gegensatz zu ausgewachsenen Hunden. Achte auf eine Erklärung auf der Verpackung, um sicherzustellen, dass die von dir ausgewählten Lebensmittel die Ernährungsbedürfnisse deines Welpen erfüllen.

Kleine und mittelgroße Rassen können zwischen 9 und 12 Monaten den Sprung zum Futter für ausgewachsene Hunde machen. Große Hunderassen sollten bis zu 2 Jahre bei Welpen-Futter bleiben. Stelle sicher, dass dein Welpe immer genügend Wasser hat.

Füttere mehrmals am Tag:

  • Alter 6-12 Wochen - 4 Mahlzeiten pro Tag
  • Alter 3-6 Monate - 3 Mahlzeiten pro Tag
  • Alter 6-12 Monate - 2 Mahlzeiten pro Tag

4. Etabliere eine Toiletten-Routine

Da Welpen nicht gerne Windeln tragen, wird das Stuben-Training schnell zur Priorität auf der Liste der meisten Welpenbesitzer. Nach Meinung der Experten sind die wichtigstens Eigenschaften auf dem Weg zu Stubenreinheit Geduld, Planung und viel positive Verstärkung. Außerdem ist es wahrscheinlich keine schlechte Idee, einen Teppichreinigungsplan aufzustellen, da Unfälle passieren werden.

Bis dein Welpe alle seine Impfungen hat, wirst du einen Platz im Freien finden wollen, der für andere Tiere unzugänglich ist. Dies hilft, die Verbreitung von Viren und Krankheiten zu reduzieren. Achte darauf, viel positive Verstärkung zu geben, wann immer dein Welpe es schafft, sein Geschäft draußen zu erledigen und ihn nicht zu bestrafen, wenn es doch mal zu einem Unfall im Haus kommt.

Zu wissen, wann du deinen Welpen rausholen musst, ist fast genauso wichtig wie ihm Lob zu geben, wann immer er sein Geschäft draußen erledigt. Hier ist die Liste der häufigsten Zeiten, um deinen Welpen aufs Töpfchen zu bringen.

  1. Wenn du aufwachst.
  2. Direkt vor der Schlafenszeit.
  3. Unmittelbar nachdem dein Welpe isst oder viel Wasser trinkt.
  4. Wenn dein Welpe aus einem Nickerchen erwacht.
  5. Während und nach körperlicher Aktivität.

5. Achte auf frühe Anzeichen von Krankheiten

In den ersten Monaten sind Welpen anfälliger für plötzliche Anfälle von Krankheiten, die schwerwiegend sein können, wenn sie nicht in den frühen Stadien entdeckt werden. Wenn du bei deinem Welpen eines der folgenden Symptome bemerkst, ist es Zeit, sich an den Tierarzt zu wenden.

  • Mangel an Appetit
  • Schlechte Gewichtszunahme
  • Erbrechen
  • Geschwollener und schmerzhafter Bauch
  • Lethargie (Müdigkeit)
  • Durchfall
  • Schwierigkeiten beim ​Atmen
  • Keuchen oder Husten
  • Blasses Zahnfleisch
  • Geschwollene, rote Augen oder Augenausfluss
  • Nasenausfluss
  • Unfähigkeit, Urin oder Stuhlgang abzuwarten

6. Gehorsam lehren

Indem du deinem Welpen gute Manieren beibringst, wirst du deinem Welpen ein positives soziales Leben ermöglichen. Darüber hinaus hilft das Gehorsamstraining dabei, eine stärkere Bindung zwischen dir und deinem Welpen herzustellen.

Bringe ihm bei, Anweisungen wie ‘Sitz’, ‘Bleib’, ‘Platz’ zu gehorchen und es wird nicht nur deine Freunde beeindrucken, sondern auch dazu beitragen, deinen Hund in potenziell gefährlichen Situationen sicher und unter Kontrolle zu halten. Viele Welpenbesitzer finden, dass Gehorsamkeits-Kurse eine gute Möglichkeit sind, sowohl Besitzer als auch Hunde zu trainieren. In der Regel akzeptieren Kurse Welpen im Alter von 4 bis 6 Monaten.

Halte es positiv. Positive Verstärkung, wie kleine Leckereien, haben sich als wesentlich effektiver als Strafen erwiesen.

7. Sei gesellig

Genau wie das Gehorsamstraining hilft eine angemessene Sozialisierung während der Welpenzeit, Verhaltensstörungen auf der Straße zu vermeiden. Im Alter von etwa 2 bis 4 Monaten beginnen die meisten Welpen andere Tiere, Menschen, Orte und Erfahrungen zu akzeptieren. Sozialkurse sind eine ausgezeichnete Möglichkeit, positive soziale Erfahrungen mit deinem Welpen zu sammeln. Frage deinen Tierarzt einfach, welche Art von Interaktion in diesem Stadium in Ordnung ist.